|
|
|
|
|
Tagebuch Trächtigkeitsverlauf A-Wurf
|
29./30.12.07
|
erster + zweiter Deckakt
|
|
22.01.08
|
Heute am 24. Tag wurde die erste Ultraschalluntersuchung durchgeführt, Motte ist zu 90% trächtig. Kleine “Blips” auf dem Screen zeigten schon erste Herztöne an. Die Föten sind jetzt etwa walnußgroß. Motte bekommt jetzt zusätzlich 10 g/Tag Mulivitasel-HK zur Vitaminunterstützung
|
|
29.01.08
|
2. Ultraschall-Termin.
Motte bekam heute sicherheitshalber zusätzlich noch eine Injektion gegen Welpensterblichkeit. |
|
05.02.08
|
38. Tag, bzw. 6. Woche. Motte hat noch nicht sichtlich erkennbar zugenommen. Morgen kommt die Wurfkiste und danach wird die Hündin schrittweise daran gewöhnt.
|
|
07.02.08
|
Motte fühlt sich gleich am ersten Tag pudelwohl in ihrer Wurfkiste.
|
|
19.02.08
|
Während bislang nicht viel zu sehen war, bildet sich jetzt ein Bäuchlein und Motte sieht nicht mehr so “schnittig” aus. Man sieht, wie sich die Zitzen vergrößert haben und sich das Gesäuge bildet. Beim Gassigehen trabt sie fröhlich mit, sprintet aber nicht mehr. Motte bekommt jetzt die Mahlzeiten auf 3x am Tag gestreckt. Nächste Woche (9. Woche) gibt´s dann noch mit erstem Milcheinschuss eine Wurmkur, die dann über die Milch auch den Welpen dient.
|
|
01.03.08
|
Heute ist der 63. Tag und somit der errechnete Wurftag. Aber anstatt kleine Welpen auf die Welt zu bringen, vergnügt sich Motte mit Post holen und herumalbern. Von aufkommender Unruhe oder Nestbau-Verhalten keine Spur. Und von Nahrungsverweigerung erst recht nicht. Unsere Motte spannt uns echt auf die Folter. Die Hündin hat nun noch einiges an Gewicht zugelegt und es sollte jetzt bald los gehen. Uns bleibt nichts anderes, als abzuwarten.
|
|
03.03.08
|
Heutemorgen gings sicherheitshalber zur TÄ. Untersuchung: Es ist alles in Ordnung. Für die Geburt rechnet man den 63. Tag +/- 5 Tage. Mottes Temperatur ist bereits gesunken, der Muttermund ist aber noch geschlossen. Milcheinschuß ist auch schon vorhanden. Wir sollen weiter abwarten, die Geburt kann nicht mehr lange auf sich warten lassen.
|
|
04.03.08 18:15 Uhr
|
Gegen 17:15 Uhr Anruf der TÄ, die sich etwas Sorgen machte und um Vorstellung bat. Der Muttermund war nicht mehr auf Öffnung sichtbar, weil sich davor schon Schleim gebildet hat (normaler Zustand vor der Geburt). Aus Sorge, dass die Welpen evtl. zu groß für den Geburtskanal sein könnten, wurden ein Anti-Stress-Mittel sowie weitere Medikamente gegeben, die den Geburtskanal zu weiten helfen. Zusätzlich gab´s jetzt schon vorsorglich eine Injektion gegen Staphylokokken-Infektion in der Muttermilch. Jetzt bleibt zu beobachten, ob in den nächsten Stunden der eigentliche Geburtsvorgang eintritt.
Es wurde keine künstliche Einleitung der Geburt vorgenommen oder geröngt ! Ich richte mich jetzt auf eine halbwegs schlaflose Nacht ein.
|
|
05.03.08 10:00 Uhr
|
Bis auf die Tatsache, dass ich letzte Nacht öfters geweckt wurde, da Motte laut träumte, verlief alles ruhig. Heutemorgen wurde Motte zur Sicherheit geröngt, um sicherzustellen, dass nicht nur 2-4 Welpen da wären und diese schon zu groß für den Geburtskanal wären. Diese Vermutung bestätigte sich nicht ! Alle sind in prima Zustand. Vorher wurde erneut der Geburtskanal untersucht, alles ist schön weich und geweitet, der Vorgang läuft weiter normal voran. Eine künstliche Einleitung der Wehen wird daher nicht erfolgen, Motte ist einfach etwas später dran und spannt uns weiter auf die Folter.
|
|
08.03.08
|
Nach langem Hin und Her und Nerven zerreißenden Tagen des Wartens war es gesternabend soweit. Chronologie der Ereignisse: 16:30 Die TÄ erschien noch mal nach Anruf und setzte eine Wehen fördernde Spritze. Motte war ohnehin schon seit 13:30 Uhr nur am Hecheln, ohne dass sich was tat.
19:30 Die TÄ kam zum zweiten Mal und begann, den Geburtskanal zu untersuchen und dabei einen Welpen erwischen zu können um Motte dabei einleitend helfen zu können, was aber nicht klappte. 2. Wehen fördernde Spritze
21:15 Der 3. Termin für die Ärztin. Alle Versuche, auch Motte mit den Vorderbeinen auf einen Stuhl zu heben um so die Geburt noch einfacher machen zu können, brachten nichts. Eine dritte Spritze wäre die letzte Möglichkeit gewesen, was aber auch die Ärztin nicht mehr für angemessen hielt. Sie bereitet alles vor, in 10 Min. sollten wir folgen. Kurz danach trafen wir mit ausstaffierter Welpenwanne und Motte ein, die Narkose wurde eingeleitet, während auf dem Nachbartisch die Op vorbereitet wurde. Nach Einsetzen der Narkose musste ich den Raum verlassen, wir sollten in 45 Min. alle wieder abholen. Gott sei Dank hatten wir Daggi aus Hamburg als tatkräftige und psychische Unterstützung bei uns.
30 Min. später bekamen wir den Anruf, wir könnten helfend einwirken. Wir versorgten 4 Neugeborene (2 Hündinnen + 2 Rüden), während 1 TA den 5. Welpen mit allen Mitteln zu reanimieren versuchte, auch eine Laserakupunktur brachte zum Ende keinen Erfolg. Die kleine KlM-Dame hatte zu viel Fruchtwasser in der Lunge, keinerlei Regung, es war nur Kammerflimmern zu erkennen, sodass sie dann letzendlich leider aufgegeben werden musste. Die andere TÄ versorgte Motte und vernähte ihren Kaiserschnitt, ließ ihr aber noch die Braunüle, um später Calcium und Aufbaumittel geben zu können.
23:45 Wir sind wieder zuhause und "docken" die Welpen an Motte an, die sichtlich von 10 Std. Hecheln, Wehen und Op völlig fertig war. Während Iris und Daggi die Kleinen versorgten, gab ich Motte kleine Schübe Elektrolyte.
Um 04:00 (ich hatte die erste Wache übernommen) kam der nächste Schock: Motte musste sich draußen lösen, kam wieder herein und wollte partout nicht mehr in die Wurfkiste. Ein Anlegen der Welpen wurde mit Knurren quittiert. Die arme Hündin stand immer noch "neben sich". Also wieder auf Fertigmilch umsteigen, Milchfläschchen fertig machen und füttern und Motte mit Trinken versorgen
07:00 Schichtwechsel
Heutevormittag wieder TA-Visite. Da Motte jetzt besser dabei war, ließ sie sich endlich wieder die Welpen anlegen. Seitdem sind die 5 glücklicherweise untrennbar und es kehrt langsam etwas mehr Ruhe ein.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|